Bezirksorganisation Bruck/Leitha

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16 Tage gegen Gewalt

73 Betretungsverbote im Bezirk Bruck/Leitha im Jahr 2018- Gewalt an Frauen sichtbar machen!

Gewalt an Frauen findet oft im Verborgenen statt. Die Angst um das eigene Leben oder um das der Kinder hindert viele Frauen daran Hilfe zu suchen. Unter dem Motto „Un-Sichtbar“ machen die SPÖ-Frauen im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt vom 25. November bis zum 10. Dezember auf dieses Unrecht aufmerksam. „Wir wollen betroffenen Frauen sagen: Ihr seid nicht allein!“, so Bezirksfrauenvorsitzende Abgeordnete zum Nationalrat Katharina Kucharowits. Bei Straßenaktionen informieren die SPÖ-Frauen über Hilfseinrichtungen in ganz Österreich, wie Gewaltschutzzentren, Frauenhäuser und die Frauenhelpline 0800 222 555. Mit Schuhabdrücken weisen die SPÖ-Frauen auf die Zahl der Wegweisungen im Bezirk hin. Österreichweit gab es im Jahr 2018 8.076 Betretungsverbote, in Niederösterreich 1.426 und im Bezirk Bruck/Leitha 73 Betretungsverbote.
 

Gewaltschutz: SPÖ-Frauen fordern ein Soforthilfepaket 

 „Wir müssen alles tun, um Gewalt zu verhindern“, sagt Katharina Kucharowits. Angesichts der dramatischen Zahl an Frauenmorden fordert die SPÖ ein Soforthilfepaket von 4 Millionen Euro und weitere finanzielle Mittel im Anschluss. Laut Kriminalstatistik wurden im vergangenen Jahr 41 Frauen ermordet. Dabei handelte es sich in erster Linie um Beziehungstaten. "Es braucht den Ausbau der Hilfseinrichtungen in ganz Österreich und mehr Mittel für Prävention und Aufklärung. Auch der Schutz der betroffenen Kinder muss verbessert werden“, so die Frauenvorsitzende weiter.

Frauen stärken und Gewalt verhindern

„Wichtig ist der Dialog mit den ExpertInnen und mit den Frauen- und Opferschutzeinrichtungen. Sie wissen am besten, wo es Handlungsbedarf gibt. Ziehen wir beim Gewaltschutz alle an einem Strang, beschließen wir ein wirksames Gewaltschutzpaket. Ein Paket, das auf Prävention setzt, auf den Ausbau von Einrichtungen, die Unterstützung in den Fokus stellt und das Frauen stärkt, denn nur so können wir Gewalt verhindern“, so die Bezirksfrauenvorsitzende und Abgeordnete zum Nationalrat Katharina Kucharowits abschließend. 

Rückfragehinweis: Katharina Kucharowits, 066488540919