Bezirksorganisation Bruck/Leitha

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Es braucht eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes!

In über 80 Pressekonferenzen hat die Regierung in der Corona-Krise versprochen: „Koste es, was es wolle“ und „Wir lassen niemanden zurück“. „Diese Versprechen hat die Regierung nie eingelöst: 200.000 Menschen haben ihre Arbeit verloren. Anfang Juni waren 517.000 Menschen arbeitslos, 50 Prozent mehr als vor einem Jahr. Jedes dritte Kleinunternehmen steht vor dem Aus, 60 Prozent der Unternehmen sagen, die Wirtschaftshilfen reichen nicht aus“, so Katharina Kucharowits, Abgeordnete zum Nationalrat. Die Menschen brauchen praxistaugliche Lösungen und rasche Hilfe.

„Die Hilfen kommen zu spät oder nicht an. Und Menschen, die unverschuldet ihren Job verloren haben, werden mit einmaligen Almosen von 450 Euro abgespeist“, kritisiert Kucharowits. Ihnen ist die Hälfte ihres Einkommens weggebrochen. Auf einen Arbeitsplatz kommen 10 Arbeitssuchende. 

„Das Arbeitslosengeld beträgt durchschnittlich 900 Euro im Monat. In der Krise ist es noch schwieriger einen Job zu finden und die Dauer der Arbeitslosigkeit verlängert sich. Es ist für viele Betroffene mittlerweile eine Katastrophe, denn wie soll man da Wohnungskosten und Lebensunterhalt zahlen?“, fragt sich Katharina Kucharowits und fordert: „Rauf mit dem Arbeitslosengeld, Herr Kurz! Nur so können wir verhindern, dass aus Massenarbeitslosigkeit Massenarmut wird“.

Die SPÖ verlangt seit langem die Erhöhung des Arbeitslosengelds auf 70 Prozent Nettoersatzrate und wird hier auch nicht locker lassen. 

 Rückfragehinweis: Katharina Kucharowits, 066488540919