Bezirksorganisation Bruck/Leitha

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Es ist zum Weinen

Utl.: Arbeitnehmerfeindliche Kurz/Strache-Regierung zwingt Menschen das „Hackeln bis zum Umfallen“ auf – Arbeitszeitverkürzung jetzt! =

Wien (SK)  Mit einer österreichweiten Aktionswoche vom 11. bis 16. Juni macht die SPÖ gegen die von der Kurz/Strache-Regierung geplante 60-Stunden-Arbeitswoche mobil. „Für seine Großspender will Konzernkanzler Kurz mit seinem wählerverratenden Erfüllungsgehilfen Strache den ÖsterreicherInnen die 60-Stunden-Woche aufzwingen. Profitieren werden davon nur die Unternehmen, den Menschen drohen Lohnraub, mehr Druck und weniger Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, kritisiert LAbg. Rainer Windholz. Unter dem Motto „Es ist zum Weinen“ bildet die Aktionswoche den Startschuss für eine österreichweite Kampagne gegen die Ausweitung der Höchstarbeitszeit und für eine Arbeitszeitverkürzung. ****

„Bereits jetzt werden jährlich 45 Millionen Überstunden nicht abgegolten. Wenn die schwarz-blaue 60-Stunden-Woche zur Regel wird, gibt es bald gar keine Zuschläge mehr für zusätzlich geleistete Arbeitszeit“, warnt XY. Neben diesem Lohnraub an den ArbeitnehmerInnen bedeutet die Ausweitung der Höchstarbeitszeit auch massive Nachteile für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Vor allem unsere Kinder werden darunter leiden, wenn wir bald jeden Tag 12 Stunden arbeiten müssen. Kurz und Strache katapultieren uns mit diesem Vorhaben zurück ins 19. Jahrhundert“, GVV-Präsident Rupert Dworak.

Hinter dieser arbeitnehmerfeindlichen Politik stehen die Interessen und das Profitstreben der Großspender des Konzernkanzlers, stellte LAbg. Gerhard Razborcan fest: „Als Dankeschön für die Unsummen an Wahlkampfgeldern tritt Kurz die ArbeitnehmerInnenrechte mit Füßen und zerschlägt ohne mit der Wimper zu zucken die sozialen Fortschritte der letzten Jahre. Die Menschen müssen einen teuren Preis für seinen Machtrausch zahlen – es ist wirklich zum Weinen!“

Die SPÖ macht gegen den schwarz-blauen Sozialabbau mobil, betont Rainer Windholz. In der Woche vom 11. bis 16. Juni werden österreichweit verschiedene Aktionen stattfinden, 

bei denen hunderte Freiwillige über die Nachteile der 60-Stunden-Woche informieren und PassantInnen zum Protest mobilisieren. Dies bildet den Beginn einer umfassenden Kampagne, die bis zum Jahresende läuft. „Dass den Menschen von der Kurz/Strache-Regierung ein ‚Hackeln bis zum Umfallen‘ aufgezwungen wird, ist weder gerecht noch zeitgemäß. Eine moderne Arbeitswelt, in der große Umbrüche durch Digitalisierung und Roboterisierung stattfinden, braucht auch fortschrittliche Arbeitszeitregelungen. An oberster Stelle sollte dabei eine Arbeitszeitverkürzung stehen“, so Dworak und Windholz unisono.