Bezirksorganisation Bruck/Leitha

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Kinderbetreuung bedarf weiterer Maßnahmen!

SPÖ NÖ bleibt bei Forderung nach ganzjähriger, ganztägiger und kostenfreier Kinderbetreuung hartnäckig

 

„Es ist einerseits zu begrüßen, dass es zu keiner Kürzung der Kinderbetreuung kommt und weitere Plätze geschaffen werden, andererseits sind Kindergärten in Niederösterreich bloß am Vormittag kostenlos, was für viele berufstätige Familien, aber vor allem alleinerziehende Frauen, ein Problem darstellt“, sieht LAbg. Rainer Windholz die neue 15a-Vereinbarung durchaus kritisch. Gerade in Verbindung mit der nun eintretenden 60-Stunden-Woche werden Familien in finanzieller und zeitlicher Sicht vor besondere Hürden gestellt.

 

Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig stößt in dasselbe Horn: „Nach dem ersten Schock und der Bekanntgabe, dass die vom Bund zur Verfügung gestellten Mittel zum Ausbau der  Kinderbetreuung gekürzt werden, kann man nun durchaus erleichtert sein, dass die Vernunft doch noch gesiegt hat und es zu keiner Kürzung kommt. Dies kann allerdings noch lange nicht das Ende der Fahnenstange bedeuten. Wir haben in Niederösterreichs Kindergärten noch immer zu viele Schließtage und zu kurze Öffnungszeiten. Dies wird vor allem in Ferienzeiten sichtbar und sehr herausfordernd – viele Familien brauchen hier dringend Unterstützung, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.“ Abhilfe würde in dieser Hinsicht eine langjährige Forderung der SPÖ NÖ mit einem ganzjährigen, ganztägigen und kostenfreien Kindergarten schaffen und für eine Entlastung der Familien und Gemeinden sorgen. „Diese Form der Kinderbetreuungseinrichtung würde den Eltern zudem eine echte Wahlmöglichkeit geben. Wir werden in dieser Causa jedenfalls hartnäckig bleiben, um Eltern und Kindern in Niederösterreich ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen“, betonen Ulrike Königsberger-Ludwig und Rainer Windholz abschließend unisono.