Bezirksorganisation Bruck/Leitha

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Kucharowits: Rauf mit dem Arbeitslosengeld....

SPÖ fordert im Parlament: Rauf mit dem Arbeitslosengeld, runter mit der Arbeitszeit!

In einem Dringlichen Antrag legt die SPÖ ein ganzes Maßnahmenpaket gegen Arbeitslosigkeit vor

„Wir haben einen Dringlichen Antrag eingebracht, um auf die kritische Lage am Arbeitsmarkt und die prekäre Situation von arbeitslosen Menschen aufmerksam zu machen. In Folge der Corona-Epidemie droht Österreich im Winter die höchste Arbeitslosigkeit in der Geschichte der Zweiten Republik. Dagegen muss dringend etwas unternommen werden. Allerdings macht diese Bundesregierung nichts. Mit unserem Antrag haben wir als SPÖ unsere Forderungen und Maßnahmen eingebracht, die dringend umgesetzt werden müssten“, erklärt SPÖ-Abgeordnete Katharina Kucharowits.

Die SPÖ fordert ein großes Investitions- und Beschäftigungspaket für Unternehmen. Wichtiger Zusatz: Wer Staatshilfe bekommt muss eine Beschäftigungsgarantie abgeben. Außerdem ist es längst Zeit für eine 4-Tage-Woche, um Arbeit besser zu verteilen. „Arbeitslose Menschen müssen derzeit von 55 Prozent ihres Letztbezuges leben. Das ist zu wenig“, kritisiert die Abgeordnete und fordert „rauf mit dem Arbeitslosgeld auf 70 Prozent! Das hilft den Menschen, die arbeitslos sind und nützt der Wirtschaft“. Ebenso soll ein großes Lehrlingspaket ein weiteres Ansteigen der Jugendarbeitslosigkeit verhindern.

Die Bundesregierung hatte den ganzen Sommer über Zeit, Maßnahmen zu planen. "Dass sich im Herbst sowohl die Corona-Krise als auch die wirtschaftliche Krise wieder verstärken wird, war klar. Dass ÖVP und Grüne jetzt im Nationalrat gegen die von der SPÖ vorgeschlagenen Maßnahmen gestimmt haben, ist mir daher unverständlich. Echte Lösungen haben wir von den beiden Regierungsparteien noch keine gesehen", merkt Katharina Kucharowits abschließend an.

 

Rückfragehinweis: Katharina Kucharowits, 066488540919