Bezirksorganisation Bruck/Leitha

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Kucharowits/Holzleitner: Für Gewaltschutz im Netz

 

Holzleitner/Kucharowits: Kinder und Jugendliche vor Gewalt im Netz schützen!

SPÖ-Abgeordnete fordern umfassenden Plan nach Analyse von Rat auf Draht

Wien (OTS/SK) - „Wenn fast ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen von sexueller Gewalt im Internet betroffen ist, müssen alle Alarmglocken schrillen“, sagen die SPÖ-Abgeordneten Eva-Maria Holzleitner und Katharina Kucharowits. Anlass sind die Ergebnisse der Protokollauswertung der Beratungsstelle Rat auf Draht im Rahmen des Projekts #besafeonline, die die Schwierigkeiten beim Umgang mit sexueller Gewalt im Netz zeigen. ****

SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Eva-Maria Holzleitner fordert daher, das Unterrichtsprinzip Medienkompetenz und digitale Kompetenz zu stärken. „Diese Kinder und Jugendlichen sind mit sozialen Netzwerken aufgewachsen und glauben, sich in Sicherheit wiegen zu können. Doch dem ist leider nicht immer so. Schutz und Sicherheit können nur gewährleistet werden, wenn sie lernen, wie mit Informationen im Netz umgegangen werden soll und welche Rechte ihnen zustehen“, so die Abgeordnete.

Die Analyse zeigt auch, dass sich das Melden und Löschen von Inhalten als schwierig erweist. „Auch hier wird klar, dass man sich nicht nur auf die Plattformen verlassen kann“, sagt die netzpolitische Sprecherin Katharina Kucharowits. „Um das Thema Hass und Gewalt im Netz sinnvoll und umfassend anzugehen, braucht es einen breiten Diskurs mit ExpertInnen, mit dem Parlament und der Zivilgesellschaft. Gerade deshalb wäre es so wichtig, den von der Bundesregierung angekündigten Gesetzesentwurf in Begutachtung zu schicken“, so Kucharowits.

„Zeigen wir uns solidarisch mit den Opfern von Hasspostings, Cybermobbing und Gewalt im Netz, vor allem, wenn es sich hierbei um Kinder und Jugendliche handelt. Es braucht endlich umfassenden und dringenden Schutz. Die Analyse von Rat auf Draht muss von der Bundesregierung ernst- und wahrgenommen werden“, so Holzleitner und Kucharowits, die hinzufügen: „Unsere Vorschläge liegen längst am Tisch: eine Aufstockung der SonderstaatsanwältInnen, ausfinanzierte Anlauf- und Meldestellen in ganz Österreich, mehr Präventions-und Sensibilisierungsarbeit, mehr Medienkompetenz.“ (Schluss) bj/sd

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

Quelle: OTS0117, 18. Aug. 2020, 14:52