Bezirksorganisation Bruck/Leitha

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Personenkassen an den Bahnhöfen müssen bleiben!

Die SPÖ NÖ macht darauf aufmerksam, dass Personenkassen auf Bahnhöfen bald der Geschichte angehören könnten. Dem Vernehmen nach könnte es in absehbarer Zeit soweit sein, dass viele – vor allem auch ältere – NiederösterreicherInnen vor verschlossenen Personenkassen stehen und künftig auf Automaten angewiesen seien, so der Verkehrssprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Gerhard Razborcan: „Nicht jeder hat die Möglichkeit, Bahnkarten im Vorfeld über Handy oder Internet zu kaufen. Gerade auch PensionistInnen haben mit Käufen bei Automaten Probleme – die Politik darf in dieser Causa nicht wegschauen!“

 

Gefordert seien nun die zuständigen Stellen im Land, allen voran Landesrat Schleritzko, so Razborcan: „Die SPÖ NÖ sichert hier ihre vollste Unterstützung zu. Das Land NÖ muss hier mit den Bahn-Verantwortlichen in Verhandlungen treten und gegebenenfalls auch aus dem Verkehrsbudget etwas beisteuern. Der Servicecharakter nimmt, wenn wir unser Bestreben nach der Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs wirklich ernst nehmen, eine gewichtige Rolle bei der Nutzung der Verkehrsmittel ein.“

 

Der Erhalt der Personenkassen an den Bahnhöfen hat auch für die Stärkung des ländlichen Raumes eine wichtige Bedeutung – nachdem sich langsam aber sicher Polizeiposten, Postämter und Banken vom Land verabschieden, müsse man gerade im Bereich des Öffentlichen Verkehrs gegensteuern, so Gerhard Razborcan abschließend: „Vor allem im Interesse der älteren Generation, die mitunter auch auf die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen ist, haben wir dafür zu sorgen, dass hier eine Betreuung gewährleistet ist, die es den Menschen ermöglicht, bspw. Fahrplanauskünfte zu erlangen oder Tickets ordnungsgemäß zu lösen. Wir von der SPÖ NÖ werden mit vollstem Einsatz für den Erhalt der Personenkassen an Bahnhöfen kämpfen, um den Öffentlichen Verkehr weiter zu attraktiveren und den ländlichen Raum zu stärken.“