Bezirksorganisation Bruck/Leitha

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SPÖ Bezirksfrauen zum Thema:

SPÖ-Bezirksfrauen: „Gesundheit fördern, sexuelle Selbstbestimmung stärken!“

Utl.: Kandidatinnen Heinisch-Hosek, Kucharowits, Kumpan-Takacs und Rigler präsentieren Plan zu Frauengesundheit

 

SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Nationalrätin Gabriele Heinisch-Hosek und Katharina Kucharowits, Nationalrätin sowie Spitzenkandidatin der Region NÖ-Ost, luden gemeinsam mit den Bezirkskandidatinnen Silvia Kumpan-Takacs und Tina Rigler zu einem Pressegespräch in Bruck/Leitha zum Thema sexuelle Rechte und Gesundheit von Frauen ein.  

Heinisch-Hosek: Gesund und selbstbestimmt leben

„Wir wollen, dass Frauen gesund und selbstbestimmt leben. Dafür braucht es viel mehr als medizinische Versorgung. Es geht um die Arbeit, das soziale Leben, die Bildung und sexuelle Selbstbestimmung. Da setzt unser Konzept für Frauengesundheit an und stellt die gesundheitlichen Interessen von Frauen – von Mädchen und jungen Frauen angefangen über Frauen im Erwerbsalter bis hin zu Frauen im Alter – in den Mittelpunkt“, sagt SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. Den Fokus auf die Frauengesundheit zu legen, sei aktueller denn je. Zahlreiche Studien belegen, dass Frauen und Männer unterschiedliche Gesundheitsrisiken, unterschiedliche Lebensstile und bei Krankheiten unterschiedliche Symptome zeigen. Frauen sollen auf Basis guter Informationen selbstbestimmte Entscheidungen treffen, vor allem bei Themen, die in erster Linie Frauen treffen, wie beispielweise Vorsorgeuntersuchungen oder sexuelle Gesundheit und reproduktive Rechte.

Kucharowits: Frauengesundheitszentrum, First Love-Ambulanzen für NÖ, sowie sexuelle Bildung an Schulen

„Sexuelle und reproduktive Gesundheit ist ein Menschenrecht. Frauen haben ein Recht auf professionelle Beratung und Begleitung, damit die bestmögliche Versorgung für alle Frauen gewährleistet ist, egal, wo sie leben, wie alt sie sind und woher sie kommen. Daher brauchen wir endlich ein Frauengesundheitszentrum in Niederösterreich, wo Frauen eine umfassende, interdisziplinäre Beratung und Betreuung bekommen können“, betont Abgeordnete Katharina Kucharowits, Spitzenkandidatin der Region NÖ-Ost. „Um die sexuelle Gesundheit von jungen Frauen zu fördern, brauchen wir auch mehr Beratungsstellen. Es gibt noch immer viel zu wenige First-Love-Ambulanzen außerhalb der großen Ballungsräume“, kritisiert Kucharowits und fordert einen flächendeckenden Ausbau, um kostenlos und anonym zu Beratungen und Untersuchungen zu kommen. Außerdem fordert die Abgeordnete sexuelle Bildung durch Profis an Schulen, „um ungeniert und tabulos“ alles fragen zu können.

Rigler: kostenlose Verhütungsmittel, Tampon-Steuer

„Verhütung hängt immer noch an uns Frauen", sagt Bezirkskandidatin zur NRW Tina Rigler und fordert neben Beratung und Aufklärung einen niederschwelligen Zugang zu Verhütungsmittel: „Vor allem junge Menschen, junge Frauen können sich Verhütungsmittel nicht immer leisten. Deshalb brauchen wir endlich kostenlose Verhütungsmittel.“ Hinzu kommt, dass Hygieneartikel für Frauen stärker besteuert sind, daher fordert Rigler: „Runter mit der Tampon-Steuer! Das ist kein Luxusgut, wir brauchen dies monatlich!“ 

Kumpan-Takacs: frühkindliche Sexualität soll in die PädagogInnen-Ausbildung

Bezirkskandidatin Kumpan-Takacs befasst sich mit dem Thema frühkindliche Sexualität in der Pädagogik-Ausbildung. PädagogInnen sollen früh Zugang zu Wissen bekommen, daher soll das Thema auch in der Ausbildung verankert werden. Aber auch Eltern sollen miteinbezogen werden: „Machen wir doch Elternabende zu dem Thema, damit sich auch Eltern informieren können und die Scheu davor verlieren, Fragen zu stellen. Je früher wir offen darüber reden, desto eher können wir es enttabuisieren“, so Kumpan-Takacs, die selbst Pädagogin ist.