Bezirksorganisation Bruck/Leitha

  • Facebook icon

Verkehrskonzept für die Ost-Region

SPÖ Verkehrssprecher, LAbg.Gerhard Razborcan zur Verkehrssituation in der Ost-Region: „Verwirklichen Sie Ihre Träume zur Verlängerung des Schienenverkehrs ins Wiener Umland und stimmen Sie dem SPNÖ-Antrag zu!“

 ÖVP-NR Höchtl forderte bereits 1997 eine direkte Schienen-Verbindung nach NÖ; Mikl-Leitner wünschte sich im Wahlkampf 2018, vom Stephansplatz direkt nach Himberg fahren zu können; SPÖ-Antrag zur Straßenbahnverlängerung von Wien nach NÖ im Landtag von der ÖVP NÖ abgelehnt

Nachdem die Stadt Wien unlängst ein konkretes Konzept vorgelegt hatte, welches 3 Projekte zur Straßenbahnverlängerung von Wien nach Niederösterreich (Schwechat, Perchtoldsdorf und Groß-Enzersdorf) vorsieht, hat die SPÖ NÖ nun im Landtag einen diesbezüglichen Antrag eingebracht, der jedoch von der ÖVP NÖ niedergestimmt wurde.

 Und das, obwohl die ÖVP seit Jahrzehnten auf eine Verlängerung des Schienenverkehrs nach Niederösterreich abzielt, wie Verkehrssprecher Gerhard Razborcan in seiner Rede im Plenum ans Licht brachte. Denn, der niederösterreichische ÖVP-Nationalratsabgeordnete Josef Höchtl hat bereits 1997 eine Verlängerung des Schienenverkehrs in das Wiener Umland gefordert. Ein Jahr später gab es gar eine Projektgruppe „U-Bahn-Verlängerung bzw. wirkungsgleiche Alternativen in das Wiener Umland“. Anschließend passierte 20 Jahre lang nichts, ehe die heutige Landeshauptfrau Mikl-Leitner im Wahlkampf 2018 den Wunsch äußerte, mit der U-Bahn vom Stephansplatz direkt bis nach Himberg fahren zu wollen. „Wir wollen die besten Verkehrswege in Niederösterreich“, wurde Mikl-Leitner zitiert.

 Und heute will man bei der ÖVP NÖ scheinbar nichts mehr davon wissen und verwehrt einem konkreten Konzept, das innerhalb weniger Jahre umsetzbar und sowohl für AnrainerInnen als auch für PendlerInnen in der Region von großer Bedeutung wäre, die Zustimmung! Die Verantwortlichen in der Landesregierung, allen voran LH Mikl-Leitner und Verkehrs-LR Schleritzko sind aufgefordert, Gespräche über die Realisierungs- und Finanzierungsmöglichkeiten mit der Stadt Wien und dem Bund aufzunehmen, um rasch in die Umsetzung zu kommen! Wir benötigen hier dringend eine Verkehrsentlastung! Verwirklichen Sie also endlich Ihre Träume zur Verlängerung des Schienenverkehrs ins Wiener Umland und stimmen Sie dem SPNÖ-Antrag zu!“, forderte Gerhard Razborcan.